Wie entsteht ein gemeinsamer Artikelstamm?

Erfassen Sie zentrale Artikelnummer, Lieferantenartikel, eindeutige Bezeichnung, Packungsinhalt und Vergleichseinheit. Ergänzen Sie bei Bedarf Spendersystem oder Halterzuordnung. Verwenden Sie dieselben Bezeichnungen in Bestellung, Lagerliste und Rückmeldung.

Nicht jeder Standort muss identische Produkte erhalten. Bestehende Spender, Bodenbeläge oder Betriebsabläufe können Unterschiede erfordern. Führen Sie deshalb eine freigegebene Artikelliste je Standort. Vereinheitlichen Sie erst nach einer Eignungsprüfung, nicht allein aufgrund ähnlicher Produktnamen.

Welche Zuständigkeiten sollten feststehen?

Die Rollen können von wenigen Personen übernommen werden. Wichtig ist, dass jede Aufgabe zugeordnet ist und bei Urlaub vertreten wird.

Beispiel einer Aufgabenverteilung für mehrere Verbrauchsstellen
AufgabeZuständige RolleBenötigte Information
Bestand prüfenStandortverantwortlicheVerfügbarer Bestand und erwarteter Bedarf
Bedarf bündelnEinkauf oder zentrale VerwaltungArtikel, Standort, Menge und Termin
Alternativen freigebenFachlich zuständige PersonSpezifikation und Systemkompatibilität
Bestellung auslösenBerechtigte BestellpersonFreigabe und offene Bestellungen
WarenannahmeKontakt am LieferortBestellreferenz, Artikel und Mengen
Verteilung und AuffüllenBenannte Person vor OrtVerbrauchsstellen und interne Vorräte

Wie vermeiden Sie doppelte Bestellungen?

Halten Sie offene Bestellungen für die beteiligten Personen sichtbar. Prüfen Sie vor einer Nachbestellung, ob Ware bereits unterwegs oder an einer anderen Lagerstelle vorhanden ist. Eine Umlagerung sollte ebenso dokumentiert werden wie eine Lieferung.

Definieren Sie einen normalen Meldetermin und einen gesonderten Weg für dringenden Bedarf. Sonst führen einzelne Nachrichten aus verschiedenen Schichten leicht zu mehreren Bestellungen desselben Artikels. Eine einfache Tabelle kann dafür ausreichen, wenn sie konsequent aktuell gehalten wird.

Zentrale oder direkte Lieferung an die Standorte?

Bei zentraler Anlieferung benötigt Ihr Betrieb Platz und einen geregelten Weg zur internen Verteilung. Bei Direktlieferung braucht jede Lieferstelle vollständige Annahmedaten. Vergleichen Sie externe Fracht und eigenen Transportaufwand gemeinsam.

Lassen Sie Liefermöglichkeiten je Standort bestätigen. Eine regionale Vereinbarung ist nicht automatisch auf jeden weiteren Ort übertragbar. Bei Adler werden Lieferort, Menge und gewünschter Rhythmus in die Anfrage aufgenommen; eine bestimmte Tour oder feste Lieferfrequenz wird nicht ohne Vereinbarung vorausgesetzt.

Welche Daten sollten regelmäßig ausgewertet werden?

Vergleichen Sie Verbrauchsänderungen mit Belegung und Nutzungszeiten. Auffällige Mengen können auf geänderte Nutzung, eine andere Verpackungseinheit, technische Probleme am Spender oder Erfassungsfehler hinweisen. Ein Standort mit höherem Verbrauch ist nicht ohne Prüfung unwirtschaftlich.

Prüfen Sie außerdem Fehlmengen, Eilbestellungen und ungeplante Ersatzartikel. Diese Beobachtungen zeigen, ob Artikelstamm, Meldebestand oder Zuständigkeiten angepasst werden müssen. Beginnen Sie mit den häufig benötigten Artikeln, bevor Sie das Schema auf das gesamte Sortiment ausweiten.