Nicht jeder Quadratmeter verursacht denselben Aufwand

Ein freier Flur, ein möbliertes Büro und ein Sanitärraum können gleich groß sein, benötigen aber unterschiedliche Arbeitsschritte. Auch Besucheraufkommen, Schmutzeintrag und die Zahl der Kontaktflächen verändern den Aufwand deutlich.

Darum werden Räume sinnvollerweise nach Nutzung und Anforderung betrachtet, nicht nur nach ihrer Gesamtfläche.

Intervalle passend zur Nutzung festlegen

Stark genutzte oder hygienisch sensible Bereiche können häufigere Kontrollen und Reinigungen erfordern; maßgeblich sind Nutzung, Gefährdungsbeurteilung und gegebenenfalls der für das Objekt geltende Hygieneplan. Andere Tätigkeiten können in größeren Abständen geplant werden.

Verändert sich die Nutzung – beispielsweise durch mehr Mitarbeitende oder neue Schichtzeiten – sollte auch der Reinigungsplan überprüft werden.

Material, Methode und Ausstattung zusammendenken

Bodenbeläge, Oberflächen und Einrichtungsgegenstände benötigen geeignete Reinigungsmittel und Verfahren. Maschinen können auf freien Flächen Zeit sparen, sind in engen oder stark möblierten Bereichen aber nicht immer sinnvoll einsetzbar.

Hinzu kommen Wegezeiten, Materialwechsel, Entsorgung und das Auffüllen von Verbrauchsmaterial, sofern diese Leistungen vereinbart sind.

Qualität muss überprüfbar beschrieben sein

Ob ein Leistungsverzeichnis einzelne Tätigkeiten vorgibt oder ein definiertes Reinigungsergebnis beschreibt: Auftraggeber und Dienstleister sollten dasselbe Qualitätsziel verstehen. Kontrollen und Rückmeldungen helfen, Abweichungen früh zu erkennen.